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Spielbericht der 1. Mannschaft

Zweimalige Führung reicht nicht aus

21. Spieltag

Am Sonntag, den 12.04.26, führte uns der Weg nach Zwickau zum ESV Lok.

Besten Dank an alle mitgereisten VfB-Fans! Gespielt wurde auf Rasen, welcher aufgrund seiner Größe, dem VfB eigentlich gelegen kommt.

Es gab keine gravierenden Ausfälle zu beklagen, weshalb beim Kader fast aus dem Vollen geschöpft werden konnte. Bei Dauerregen ging es pünktlich 15:00 Uhr los.

 

Der ESV Lok stellt bekanntermaßen keine Laufkundschaft dar, ist allerdings aber auch keine Übermannschaft.

Der VfB erwischte den besseren Start. Klitzke holt sich im Mittelfeld den Ball und steckt mustergültig auf Weiß durch. Floß, auf und davon, lässt sich nicht zweimal bitten und schiebt überlegt ins lange Eck (1:0 VfB,  5. Min).

Dass dies Zwickau nicht unkommentiert lassen würde war jedem klar. Keine 5 Minuten später kann sich Heidrich abseitsverdächtig auf rechts durchsetzen und ins Zentrum passen. Dort lauerte Turbanisch und schiebt ein (1:1, 10. Min.).

Mit fortschreitender Spieldauer kam Lok besser ins Spiel, der VfB agierte zu abwartend. In der 21. Minute war es wieder ein Ball von rechts, Lok nimmt Maß, das Leder schießt quer durch den Annaberger Strafraum, um an den langen Pfosten zu klatschen.

Die nächste Aktion gehörte wieder dem VfB. Einwurf von links, dann langer Ball auf Schulze, welcher mittels „Schussfinte“ quer auf Walther ablegt. Luci ist zur Stelle und der VfB führt wieder mit 2:1 (34. Min).

Kurz vor der Halbzeitpause verzeichnet Lok nochmals eine Chance, dieses Mal per Freistoß. VfB-Torwart Sander war allerdings auf dem Posten und vereitelte diese Chance. Damit war Halbzeit.


Man hoffte, dass diese Führung Sicherheit und Selbstvertrauen bringt, leider ließ man im Folgenden zu viel liegen und machte eben zwei entscheidende Fehler zu viel.

Lok hatte in der zweiten Halbzeit mehr Dampf auf dem Kessel, was dem VfB merklich Probleme im Spielaufbau bereitete.

In der 57. Minute Rückpass auf Sander. Dieser wartet mit dem Abschlag zu lange und wird mit Vollgas angelaufen. Der Abschlag landet am Bein des anlaufenden Stürmers und wird nach rechts abgefälscht. Dort wartete Heidrich, welcher wiederum nicht energisch genug gestört wurde. Flanke von Heidrich auf den langen Pfosten und Lok kann unbedrängt einnetzen (2:2, 57. Min).

Eine Minute später hatte Klitzke die große Möglichkeit, die VfB-Führung wiederherzustellen. Der Torschuss im Strafraum ging jedoch drüber.

Zwickau blieb gefährlicher und kann in der 65. Minute wiederum über die rechte Seite flanken. Im Zentrum kommt ein Zwickauer zum Kopfball. Warum steht der dort so frei? VfB-Torwart Sander, zur Salzsäule erstarrt, konnte nur noch hinterherschauen (3:2).

Doch aufgeben war keine Option! Breitfeld kam unmittelbar nach seiner Einwechslung in der 74. Minute im Strafraum zu einer guten Gelegenheit. Leider hatte der Zwickauer Torwart schnell geschaltet und die Chance war verpufft.

Danach steckte Lautzer einen Ball auf Klitzke durch. Devon verlud diesmal den Torwart trifft unter Bedrängnis zum 3:3 (76. Min). Damit unterstrich Klitzke seine derzeit bestechende Form und belohnt sich endlich selbst.

In der 84. Minute gab es eine Ecke für Lok. Der Ball kam auf den kurzen Pfosten. Der eingewechselte Hirschmann geht zum Ball und trifft mit dem Kopf (4:3). Auch hier war der VfB wieder zu passiv.

Im Weiteren besaß der VfB noch einige Bretter durch Weiß, Lang, Breitfeld und Dietze, doch der Zwickauer „Lokschuppen“ schien irgendwie verrammelt.

So verließ man das Geläuf mit hängenden Köpfen. Auswärts zweimal geführt und trotzdem nichts mitgenommen.

Klopfte man vor kurzem noch oben in der Tabelle an, findet man sich mittlerweile im Mittelfeld wieder. Das kann nicht unser Anspruch sein! Man hat es sich aber trotzdem selbst zuzuschreiben und daran gilt es zu arbeiten, selbstverständlich in allen Mannschaftsteilen!   

 

Nächste Woche geht es nach Mülsen, für den VfB definitiv kein Spaziergang.

Doch mit der entsprechenden Einstellung…

„weiter und immer weiter“

…. war schon immer einiges möglich!

 

Sport Frei!