VfB verschläft Anfangsphasen beider Halbzeiten
25. Spieltag
Am Sonntag, den 10.05.2026, war der Lokalrivale FSV Motor Marienberg auf dem Kurt-Löser-Sportplatz zu Gast. Marienberg wurde in der Vorwoche von Freiberg mit 4:9 „abgewatscht“, was nicht unbedingt für sonderlich viel Selbstvertrauen sorgen konnte.
Es galt daher mit Vollgas und Konzentration ins Spiel zu finden.
Motor erwischte jedoch den besseren Start. Bereits nach fünf Minuten musste VfB-Torwart Wägner das erste Mal hinter sich greifen. Zunächst konnte Manu einen Strahl zu Ecke klären. Diese gelangte vor das Tor und wurde eingenetzt. (0:1, 5. Min.).
In der 11. Minute verletzte sich Flügelflitzer Luci Walther schwer an der Schulter und musste raus. An dieser Stelle gute Besserung von uns allen Luci!
In der 15. Minute folgte eine scharfe Eingabe vor das Marienberger Tor durch Dietze, dort verpasst Breitfeld. Anschließend klärt Motor und kontert den VfB das erste Mal aus (0:2, 15. Min.).
In der 18. Minute zwangen die Gäste VfB-Torwart Wägner zu einer starken Parade. Wieviel Weckrufe brauchte es noch, bis der VfB aufwacht?
Vielleicht mit dem Elfmeter in der 29. Minute?!
Schubert, für Walther im Spiel, drang mit Ball am Fuß in den Marienberger Strafraum ein und wird umgerissen. Für Schiri Teichmann eine klare Sache: Elfmeter.
VfB-Kapitän und Altmeister Schulze übernimmt die Verantwortung und nagelt das Leder zentral in die Maschen (2:1, 29. Min.).
Sollte das der erwartete Weckruf sein, der den Motor ins Stottern bringt? Leider Nein!
Eine Chance ergab sich dem VfB dennoch. Breitfeld legt im Strafraum quer auf Schubert ab. Quentin, in bester Schussposition, um selbst abzuschließen, passt jedoch zu Klitzke, welcher den Ball unter Bedrängnis nicht kontrollieren kann. Somit war die Chance verpufft. Mit einem 2:1 Rückstand ging es in die Halbzeit.
In der 53. Minute gab es Einwurf für den VfB. Dieser wird wieder geklärt und Motor kontert über das Zentrum, dann Pass auf links und es stand 1:3.
Jetzt wachte der VfB auf … reichte die Zeit noch oder war es schon zu spät?
Den Motoren schien langsam die Luft auszugehen. Der VfB wurde konsequenter und zwingender. Wallat geht im ersten Gang mit Vollgas in den Strafraum und spielt einen Querpass ins Zentrum. Motor kann nicht klären und Klitzke erzielt im Nachsetzen das 2:3 (69. Min).
Noch war genug Zeit, um zumindest ein Unentschieden zu erkämpfen!
Wiederum kann Wallat flanken. Die Eingabe wird vom Marienberger Torwart gerade noch geklärt. Zum Abschluss musste der Marienberger Spieler Gerlach noch mit gelb/rot vom Platz. Danach war Schluss.
Motor Marienberg kam sowohl zum Spielbeginn als auch nach der Halbzeit besser in die Partie und schloss effektiv ab.
Dem VfB fehlten jene Effektivität und auch eine gewisse Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor.
Nächste Woche geht es zur Fortuna. Dort sollte der VfB nicht auf Selbige hoffen, sondern muss seine eigenen Tugenden und Stärken beschwören, damit es…
… weiter und immer weiter …
… geht!

















