Sponsoren
Spielbericht der 1. Mannschaft

VfB mit Dusel zum ersten Heimsieg 2026

16. Spieltag

Am 22.02.2026 startete der VfB Annaberg 09 gegen den BSV 53 Irfersgrün in die Rückrunde. Die Wintervorbereitung gestaltete sich, trotz Trainingslager „in der Ferne“, mehr als durchwachsen, wobei Spielausfälle eher die Regel, als die Ausnahme darstellten. Schuld an der Misere war der bis jetzt strenge Winter, welcher einen geordneten Spiel- und Trainingsbetrieb, außerhalb diverser Sporthallen, schier unmöglich machte.

So wurde bis zur letzten Minute geackert, um das Annaberger Geläuf spielfähig herzurichten.

Der VfB hatte zudem mit einigen Ausfällen zu kämpfen. Schmiedl, Dietze, Walther, Wallat, Nixdorf und Effenberger standen nicht zur Verfügung. Dafür rückte Lautz wieder ins Aufgebot.

Irfersgrün belegt derzeit einen Platz ganz unten in der Tabelle. Der VfB kommt mit breiter Brust, neun Spiele ohne Niederlage und fünf Siegen in Folge. Mit einem Sieg kann man wieder ganz oben anklopfen.

Bei nasskalten Wetterbedingungen, pfiff Schiri Sachse 14:00 Uhr an.

 

Zunächst war gegenseitiges belauern angesagt. Jeder wartete auf Fehler des anderen, ohne jedoch gefährliche Situationen zu kreieren.

So dauerte es bis zur 8. Minute, bis Irfersgrün einen Eckball bekam. Die VfB Abwehr ließ sich dabei auf außen, durch einen abgelegten Ball, überrumpeln. Die folgende Bogenlampe vom Strafraumeck, segelte schnurstracks ins lange Eck (0:1, 9. Min).

In Minute 15 kam der VfB ebenfalls mit einer Bogenlampe auf den kurzen Pfosten zum Zug.

VfB-Zweimeter-Hüne Breitfeld köpfte dabei den Torwart in die Arme.

18. Minute: Der VfB vertändelt im Ballbesitz den Ball. Über einen Umweg kam das Spielgerät zum Irfersgrüner Spieler Landmesser, welcher Maß nahm und zum 2:0 einzirkelte.

Jetzt war guter Rat teuer. Machte sich hier bereits die eingangs erwähnte Saisonvorbereitung bemerkbar? …man hoffte es nicht.

Im Gegenzug setzt sich Schubert durch und kommt mit links zum Abschluss. Der Ball verfehlt das lange Eck nur knapp. Anschließend kam der VfB mit einem Eckball von der rechten Seite. Haase setzt dabei einen Kopfball an den Pfosten, der Nachschuss von Lang wird erneut eine sichere Beute des Irfersgrüner Torwarts.

Die Gäste brauchten nicht viel, um den VfB auf Distanz zu halten. Das Fehlen von Nixdorf, mit seinen präzisen Diagos, machte sich bemerkbar. So wurden die VfB Anhänger bis zur 39. Minute auf die Folter gespannt.

Weiß, bis dahin auffälligster VfB-Spieler, drang mit Ball am Fuß in den Strafraum ein und war nur noch unfair zu stoppen. Schiri Sachse zeigte sofort und entschlossen auf den Punkt.

Klare Sache, der Gefoulte schoss selbst und nagelte den Ball ins linke Eck (2:1, 39. Min).

Vielleicht war das der erhoffte Weckruf für den VfB? Der nächste sollte in der Halbzeit, für jeden Spieler unüberhörbar, folgen.


Unmittelbar nach Wiederanpfiff zeigte dies bereits Wirkung. Klitzke streckt auf Schulze durch, Richie geht mit Vollgas in die Box und legt quer auf Schubert ab. Schubi, völlig frei, kann mit wenig Mühe zum 2:2 Ausgleichstreffer vollstrecken (47. Min).

Jetzt war Geduld angesagt. Irfersgrün schien mit dem Auswärtspunkt gut leben zu können und stellte nach hinten alles gut zu.

Der VfB fand kein profanes Mittel, um die Reihen zu knacken. Torraumszenen blieben leider Mangelware.

So langsam tickte die Zeit herunter und jeder hatte sich schon irgendwie mit einem 2:2 zum Rückrundenauftakt angefreundet, da zeigte der Schiri fünf Minuten Nachspielzeit an. Plötzlich trat Lautzer auf!

Nach Balleroberung im Halbfeld ging die Post über außen in den Strafraum ab. Der folgende Querpass (Zitat: „Den hatte ich angeschnippelt“) traf einen Irfersgrüner Abwehrspieler (un)glücklich am Bein. Von dort trudelte er aus ca. 1,5 Metern unhaltbar in die kurze Ecke (3:2, 90+3 Min).

Man hatte es irgendwie erzwungen und sich am Ende belohnt, das Glück des Tüchtigen eben...


Darauf ausruhen sollte sich aber trotzdem keiner! Mit diesem Sieg klettert der VfB zwischenzeitlich auf Platz 2 der Tabelle.

Wenngleich glücklich, zeigte man bis zum Schluss Moral, denn beim VfB geht es eben bis zum Ende und darüber hinaus…

 

… weiter und immer weiter!