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Spielbericht der 1. Mannschaft

VfB lässt sich Schneid abkaufen

18. Spieltag

Am Sonntag, den 08.03.2026, gastierte Merkur 06 Oelsnitz auf dem Kurt-Löser-Sportplatz. Da beide Mannschaften ganz ober in der Tabelle anklopfen, versprach die Begegnung eine interessante Partie zu werden.

Leider fehlten dem VfB auch hier wieder einige etatmäßige Spieler, welche sich derzeit mit diversen Blessuren herumplagen. Flo Weiß war zudem gelb-rot gesperrt.

Man nahm sich trotzdem eine entschlossene und robuste Spielweise vor, um zuhause Zählbares einzufahren.


Oelsnitz begann schwungvoll. Der VfB war jedoch zur Stelle. Zunächst verpasst Tommy Meyer gleich mehrere gute Möglichkeiten (15. Min).

Danach beschwor man sprichwörtlich das Phrasenschwein: Trifft man vorne nicht….trifft Oelsnitz.

Der VfB lässt sich auf rechts ausspielen und Berger kann vom Strafraumeck in die lange Ecke abschließen (0:1, 18. Min).

Weiter ging es mit halbherzigen Fußball, wobei man sich von den älteren Spielern durchaus mehr Verantwortung auf dem Platz gewünscht hätte!

Es war noch keine halbe Stunde gespielt, da zog Oelsnitz am Strafraum ins Zentrum. Reichelt attackiert beim Klärungsversuch in die Beine des Gegenspielers, dieser kommt im Strafraum zu Fall.

Klare Sache, Schiri Weise zeigte auf den Punkt. Oehm verwandelt sicher zum 0:2 in der 27. Minute, was den VfB zwang, von Wischi-Waschi-Fußball in den Angriffsmodus zu schalten. Trotzdem sprang lediglich eine Flanke, welche Schulze auf Meyer ins Zentrum schlug, heraus. Meyer zog sofort ab und der Ball zischt am Tor vorbei.

Wenn es aus dem Spiel heraus nicht geht, dann eben mit Standards. Einen Eckball nutzte Schubert kurz vor der Halbzeit, um von halbrechts eine bilderbuchmäßige Bogenlampe ins lange Eck zu zimmern (1:2, 44. Min).

 

Die zweite Halbzeit begann der VfB mit Druck. Eine hohe Eingabe vom starken Schubert nagelte Schulze, am langen Pfosten stehend, vorbei.

Jetzt wurde der Druck nochmals erhöht und der VfB brannte ein regelrechtes Feuerwerk ab. Leider fand sich im Oelsnitzer Torwart ein Meister seines Faches, welche jedwede Torchance mit Hand und Fuß vereitelte.

VfB-Torwart Sander, nicht minder begabt, vereitelte ebenso eine Oelsnitzer Chance im 1 gegen 1, mittels reflexartigem Einhandblock (62. Min).

Doch so langsam tickte die Zeit herunter. Der VfB hatte alles im Griff, Oelsnitz verwaltete.

Eine weitere Großchance bot sich dennoch, als Schiri Weise das zweite Mal auf den berühmten Punkt zeigte. Dem ging ein Handspiel im Oelsnitzer Strafraum voraus. Richie Schulze übernahm die Verantwortung.

Leider landete der Ball an der Latte, sodass es am Ende beim 1:2 aus Annaberger Sicht blieb.

Man konnte aus der Vielzahl von Chancen keinen Profit schlagen und steht am Ende mit leeren Händen da. Kommendes Wochenende führt uns die Reise nach Schöneck. Mit Team- und Kampfgeist kann der VfB Annaberg 09 jeden schlagen. Denn beim Tabellenführer kann es nur eine Devise geben:

 

Vollgas und weiter, immer weiter Jungs!