VfB-Aufholjagd wird belohnt
22. Spieltag
Am Sonntag, den 19.04.26, traf der VfB auswärts auf den SV Blau-Gelb Mülsen. Bei regnerischem Wetter zog es auch wieder den harten VfB-Anhang mit. Besten Dank! In Mülsen war bisher selten was zu holen. Deshalb wollte man heute den Bock endlich umstoßen, doch Mülsen schien bereits in der 6. Minute diesen Plan zu durchkreuzen.
Nach einem Einwurf setzte Weber einen Sonntagsschuss in die Annaberger Maschen. Einige sprachen von Zufall, Andere von Abseits, jedenfalls führte Mülsen 1:0. Die erste Halbzeit gestaltete sich als Einbahnstraßenfußball, wobei der VfB spielbestimmend aber noch nicht zielstrebig genug agierte. Von Mülsen kam in der ersten Halbzeit, abgesehen von zerren, stoßen und unqualifizierten Kommentaren seitens des Trainers, nicht viel. Der VfB sollte am Ende die passende Antwort parat haben. Mit einem 1:0 Rückstand ging es zur Halbzeit in die Kabine.
Die 2. Halbzeit begann mit einem Freistoß für den VfB. Der Mülsener Torwart bekam keinen Zugriff, jedoch war niemand da, der den Ball über die Linie befördern konnte. In der 52. Minute Einwurf Mülsen: VfB-Torwart Sander agierte hier sehr unglücklich und schickte einen Mülsener Spieler, der bereits vorher mehrmals „unangenehm aufgefallen“ war, zu Boden. Gegner unten, Sander oben, sorgte kurzzeitig für Sauerstoffmangel beim Erstgenannten.
Die Konsequenz: Gelb für Sander und Elfmeter für Mülsen. Papsdorf verwandelte sicher zum 2:0.
Zu allem Unglück verletzte sich Sander bei der „Aktion“ und musste später raus. Für ihn kam Wägner. War man bis zu diesem Zeitpunkt näher am 1:1 als Mülsen am 2:0, machte man sich jetzt das Leben wieder selbst schwer.
Doch der VfB Annaberg 09 wäre nicht der VfB, wenn man trotz 2:0 Rückstand nicht doch nochmal alles versuchen würde.
Kurze Zeit später Freistoß VfB durch Schmiedl. Der Ball wird hoch in den Mülsener Strafraum befördert, Klitzke täuscht den Torwart mittels Körperfinte und der Ball geht ohne weitere Berührung in die lange Ecke (2:1, 61. Min).
Der VfB versuchte jetzt alles, Thomas Haase und Tommy Meyer kommen für Noah Wallat und Luca Lautz.
Devon dringt danach in den Strafraum ein und wird umgerissen. Längst überfällig, zeigte Schiri Richter auf den Punkt. Flo Weiß übernahm wieder die Verantwortung und zimmerte den Strafstoß unten rechts ins Gebälk (2:2, 70. Min).
Jetzt kamen noch Breitfeld und Schubert in die Partie und sorgten für noch mehr Offensivpower. Eine Eingabe von links sorgte im Mülsener Strafraum für Unordnung. Zunächst kommt Schubert zum Abschluss, leider geblockt, letztlich trifft Tommy Meyer zum umjubelten 2:3. Mülsen kam noch zu einem Pfostenschuss, danach erlöste Schiri Richter den VfB mit dem Schlusspfiff.
Der nächste Dreier ist damit in Sack und Tüten. Nach zwei Niederlagen in Folge drei wichtige Punkte auch für die VfB-Seele.
Jetzt gilt es konzentriert „weiter, immer weiter“ zu arbeiten!
Sport Frei!



















