Mit geschlossener Teamleistung zum Sieg beim Spitzenreiter
19. Spieltag
Am Sonntag, den 15.03.26, war der VfB Annaberg 09 im vogtländischen Schöneck zu Gast.
Unsere treue Anhängerschaft fand auch hier wieder den Weg, bei gut 100 Kilometer Anreise keine Selbstverständlichkeit - Besten Dank an Euch!
Mit Schöneck hatte man noch eine Rechnung offen. Nachdem man das Hinspiel zuhause sehr ärgerlich mit 5:4 verloren hatte, wollte man hier endlich Zählbares mitnehmen. Daher galt nur eins:
Mit dem Herz in der Hand geschlossen aufspielen, frei nach der Devise: Einer für Alle, Alle für einen!
Spieler und Trainer waren derart heiß, dass sich in der Kabine bereits die Tapete von der Wand rollte.
Nachdem es zu Saisonbeginn nach einem souveränen Start-Ziel-Sieg für Schöneck aussah, ließen die Vogtländer im Saisonverlauf dann doch Federn. Da sollte doch auch für den VfB Annaberg etwas zu holen sein?! Pünktlich 15:00 Uhr pfiff Schiri Haubner an.
Schöneck versuchte häufig mit langen Bällen, von Altmeister Schlosser, über außen in die gefährliche Zone zu kommen. Der VfB verteidigte mit seinen Abwehrspielern Wallat, Reichelt, Lautz und Lang alles weg, was es zu verteidigen gab. Natürlich gibt es in Spielen mit dieser Brisanz auch mal auf die Socken. Wallat bekam das als Erster zu spüren. Gegen Mitte der ersten Halbzeit zeichnete sich ab, dass der VfB besser im Spiel war. Vor allem Schmiedl war schwer vom Ball zu trennen und spielte die Schönecker Hintermannschaft ein um´s andere Mal schwindelig. Schmiedl kam auch, nach Doppelpass mit Schubert, zur ersten Torchance des Spiels. Torwart Denschel hält mit Mühe (20. Min).
Keine 5 Minuten später war wiederum Schmiedl im gegnerischen Strafraum am Ball. Plötzlich vernahm man selbst in 30 Meter Entfernung einen dumpfen Schlag auf den Fuß von „Simmel“, welcher im Strafraum dadurch zu Boden ging. Für Schiri Haubner und seinem Assistenten war dies, zur Verwunderung aller, zu wenig, um auf dem Punkt zu zeigen.
Von Schöneck war bis hierhin keine nennenswerte Torchance zu verzeichnen.
39. Minute: Freistoß Weiß. Der Ball prallt ab, zunächst Weiß mit dem ersten Nachschuss dann Schubert mit dem Zweiten, welcher leider den Kasten verfehlt. In der 43. Minute war wiederum Schmiedl auf und davon, hohe Flanke auf Walther, welcher mal trocken abzog. Alle, auch Schöneck, hielten bereits die Luft an, da klatscht der Ball ans rechte Lattenkreuz …Schade!
Unmittelbar vor der Halbzeit hatte sich Schöneck die erste und einzige Torchance erspielt und nutzte einen flachen Ball durchs Zentrum, um ins 1 vs.1 mit VfB-Torwart Sander zu gehen. Sander war auf dem Posten und vereitelte jegliche Ambitionen mit reflexartiger Fußabwehr. Dies schien die Initialzündung für die zweite Halbzeit zu sein, in welcher sich die Blau-Gelben nochmals steigern konnten.
In der 50 Minute hallte wieder ein dumpfer Schlag durchs Rund. Diesmal hatte es Walther erwischt.
Schiri Haubner „belohnte“ mit Gelb. Nickligkeiten zogen ein, es war jetzt klar: Wer hier ein Tor schießt gewinnt. In der 60. Minute der nächste Aufreger: Hoher Ball vor das Schönecker Tor. Weiß hatte bereits dort gelauert und geht mit dem Torwart zusammen zum Ball. Der Torwart fällt theatralisch, warum auch immer, Weiß bekommt Gelb - mit Folgen, wie sich am Ende herausstellte. Der VfB setzte jetzt alles auf eine Karte und brachte Haase, Schulze, Meyer und den Vorschlaghammer Freund.
Im Anschluss kam der VfB durch einen weiten Einwurf vor das Tor. Leider verpassen gleich drei VfB-Akteure hintereinander.
Da der VfB bis zum Ende scharf blieb, kam der Ball in der 88. Minute in den Strafraum der Hausherren. Dort sprang er einem Schönecker an den Arm. Schiri Haubner zeigte sofort auf den Punkt.
„Flo“ Weiß übernahm diesmal die Verantwortung. Der Mann ohne Nerven hämmerte das Leder links oben ins Eck (Zitat: „Den habe ich mit 100% geschossen“). Der Torwart hatte zwar die Ecke geahnt, war aber angesichts der Schärfe machtlos.
Keine Minute später stand wieder Schiri Haubner im Mittelpunkt. Weiß, kurz zuvor noch gefeierter Torschütze, wurde nach Tackling beim Gegenspieler mit Gelb/Rot vorzeitig zum Duschen geschickt, was nicht jedem Anwesenden auf und neben dem Fußballplatz gefiel…
Im weiteren Spielverlauf verteidigte der VfB mit Mann und Maus, da auch der Schönecker Torwart mit aufgerückt war, bestand die Möglichkeit, auf das leere Tor abzuschließen, was leider misslang. Damit war Schluss.
Der VfB belohnte sich für seine engagierte und geschlossene Mannschaftsleistung völlig verdient mit drei Punkten. Diese Leistung soll und muss Selbstvertrauen für die kommenden Spiele geben. Wir brauchen uns vor keinem verstecken und müssen auch unsere nächsten Gegner mit dieser Einstellung „bespielen“!
Wir sind der VfB Annaberg 09 und mit unseren Jung´s geht es…
Weiter und immer weiter!
Anmerkung:
Im Spiel verletzten sich zwei Schönecker Spieler und mussten ins Krankenhaus. Der VfB Annaberg 09 wünscht Euch gute Besserung und baldige Genesung.



















