Keine Auswärtspunkte in Zwickau
3. Spieltag
Am vergangenen Sonntag, den 30.08.2026, ging es für unseren VfB zum Auswärtsspiel nach Zwickau zum ESV Lok. Bei bestem Fußballwetter erwartete uns ein schwieriges Geläuf. Immerhin fanden sich starke 51 Zuschauer ein.
Bereits nach einer Minute führte ein Diagonalball von Lok zum ersten Abschluss. Die Gastgeber agierten viel mit langen Bällen und versuchten uns, mittels Überlagerungen der Außenbahnen zu bespielen.
Nach zehn Minuten dann der erste Abschluss des VfB: Nach einem geklärten Einwurf kam Reichelt zum Schuss, setzte diesen aber knapp vorbei. In der 25. Minute ging Lok in Führung. Eine Ecke von rechts kam mit viel Schnitt Richtung Tor, am langen Pfosten stand die Nummer 11 völlig blank und konnte unbedrängt einköpfen, 1:0. Kurz darauf musste Wägner nach einem Abschluss aus elf Metern stark parieren und hielt den VfB im Spiel. In der 32. Minute sah Reichelt noch Gelb, ehe es mit dem Rückstand in die Halbzeit ging.
Nach dem Seitenwechsel sorgte Haase in der 50. Minute für sein mittlerweile drittes Foul – erneut ohne Gegnerkontakt und ohne Gefahr. Fünf Minuten später war dann Turbo-Dietze mit Gelb an der Reihe. Richtig brenzlig wurde es in der 70. Minute: Lok kam zu einer Doppelchance, doch Reichelt rettete
auf der Linie und hielt den VfB im Spiel. Die passende Antwort hätte fünf Minuten später folgen können. Nach einem langen Ball von Dietze nahm Breitfeld das Spielgerät schön per Volley ab, verzog aber knapp.
In der 77. Minute kam Effenberger für Meyer ins Spiel. Nur eine Minute später war erneut Wägner gefragt: Nach einem langen Ball lief ein Lok-Angreifer allein auf ihn zu, doch Wägner blieb im 1 gegen 1 Sieger. In der 88. Minute sah Effenberger noch Gelb – wie man ihn kennt.
Die Hoffnung auf einen Punkt hielt bis tief in die Nachspielzeit. In der 90.+ 1. Minute chipte Lok den Ball über unsere Kette auf die Nummer 4, welche Wägner umkurvte und zum 2:0 einschob. Kurz darauf sah Haase noch Gelb, nachdem er gefühlt drei Minuten am Trikot seines Gegners hing.
Ganz aufgegeben wurde trotzdem nicht. In der 90.+ 3. Minute startete Breitfeld ein Solo aus der eigenen Hälfte – so schnell war er wohl noch nie, dafür aber auch kurz vorm Krampf. Der Querpass auf Klitzke brachte letztlich nichts mehr ein.
Damit verliert der VfB mit 0:2 bei Lok Zwickau. Trotz Einsatz und einiger guter Möglichkeiten konnten
wir uns diesmal nicht belohnen. Wägner und Reichelt hielten uns lange im Spiel, am Ende nutzte Lok seine Chancen aber konsequenter.
Die Niederlage ist dabei doppelt bitter, da wir im heutigen Spiel unseren Torwart Wägner schweren Herzens nach Shanghai verabschieden. Mit seinen starken Paraden hielt er den VfB auch heute lange im Spiel und wird uns sowohl auf als auch neben dem Platz fehlen.
Wie Reiko, der leider krankheitsbedingt nicht dabei sein konnte, sagen würde: Diese Niederlage haut uns nicht um, denn beim VfB geht es… weiter, immer weiter!

















