Achtung Baumfällarbeiten - VfB fällt Eiche Reichenbrand
23. Spieltag
Am 26.04.26 gastierte der SV Eiche Reichenbrand in Annaberg.
Bei Eiche warf der Trainer, Sebastian Doro, kürzlich das Handtuch.
Das Trainerwechsel immer eine gewisse Art von Unruhe ins Team bringen, ist jedem klar und genau diese Unruhe galt es auszunutzen.
Ein weiters Kuriosum zeigte sich vor dem Spiel. Beim Einstellen der Stadionuhr zeigte diese, während der Erwärmung, einen Spielstand von 5:0 an. Ob nun Zufall oder bereits ein Omen für Reichenbrand, sollte sich später zeigen…
Zunächst agierten beide Teams abwartend. Die erste Chance des Spiels bot sich Eiche aber keine Gefahr für VfB-Torwart Wägner. Der Schuss geht vorbei (12. Min). Die erste Gelegenheit für Annaberg wurde durch Schmiedl eingeläutet. Dessen Querpass wird auf den langen Pfosten geschlagen, leider zu lang für Walther, welcher knapp verpasst (15. Min).
So langsam übernahm der VfB das Zepter und kommt zu einem Eckball, welcher hoch in den Reichenbrander Strafraum geschlagen wird. Dort kommt es zu einer Ping-Pong-Einlage, bei welcher fast jeder mal ran durfte, am Ende klärt Eiche (20. Min).
In der 28. Minute holt Weiß zentral und unmittelbar vor dem Strafraum einen Freistoß heraus. Ein Leckerbissen für Moritz Lang. VfB-Kenner wissen was jetzt kommt … Anlauf…Schuss…Tor!
Mo Lang zimmert das Leder links oben in den Knick (1:0, 28. Min).
Mit dieser 1:0 Führung ging es in die Halbzeit.
Mit Beginn des zweiten Durchganges agierte Eiche aggressiver und zielstrebiger. Powerplay wäre das richtige Wort, der VfB verteidigte mit Mann und Maus, stellenweise sogar liegend.
Doch die Blau-Gelben lauerten auf Chancen. Ein Fehlabspiel nutzte Walther, um mit Vollgas auf links durchzustarten und mit Querpass auf Klitzke abzulegen.
Eiche versuchte den Ball im Zentrum zu kontrollieren, doch Schlitzohr Devon spitzelt einfach mal den Ball vom Fuß und schließt zum 2:0 ab (54. Min.).
Der zweite Axtschlag ins Eichenholz, welcher noch unmittelbare Wirkung entfalten sollte.
Keine zwei Minuten später, Eiche noch „benommen“, da ging Nixdorf bereits wieder ins Tempodribbling. Für die Gäste zu viel Tempo, da Schulze zentral blank steht und den Querpass von „Nixe“ sicher ins lange Ecke schiebt (3:0, 56. Min).
Der VfB blieb gierig und ließ Eiche kaum noch Luft zum Atmen.
Jetzt wurde gewechselt. Unter anderem betrat ein gewisser Aaron Küttner das Spielfeld.
Mit dem ersten Kontakt steckte Kütti sogleich auf Weiß durch, welcher direkt auf Schulze weiterleitet. Richie, jetzt zentral durch wie eine Wurfaxt, lässt sich seinen zweiten Treffer nicht nehmen (4:0, 80. Min).
In der 82. Minute flankt Lautz hoch auf links in den Strafraum. Dort tauch wieder Kütti, plötzlich hinter seinem Gegenspieler, auf und nagelt das Leder mit der linken Klebe ins lange Eck (5:0, 84. Min). Das Ku-Lö-Stadion flippte nun komplett aus!
Zum eingangs angezeigten Spielstand kann sich jeder selbst seinen Reim machen ;-)
Es bleibt festzuhalten, dass der VfB mit einer eiskalten, fast grausamen Effektivität auftrat. Die Eiche wurde morsch gespielt.
Fast jeder Schuss war drin. Auf der anderen Seite hatte VfB-Torwart Wägner einen geruhsamen Nachmittag. Fünf Hiebe ins Eichenholz, bei null Gegentoren, so etwas sieht man nicht alle Tage.
Glückwunsch Männer darauf lässt sich aufbauen!
Beim VfB geht es genau deshalb WEITER und immer WEITER!



















