Aktuelle Regelanpassungen
Regel 3:
Wenn eine Mannschaft mit 12 Spielern ein Tor erzielt und der Schiedsrichter dies noch vor dem Anstoß bemerkt, wird das Tor nicht anerkannt. Der zusätzliche Spieler wird verwarnt, dass Spiel mit einem indirekten Freistoß aus dem Torraum fortgesetzt.
Stellt der Schiedsrichter fest, dass eine Mannschaft mit 12 Spielern spielt, unterbricht er das Spiel. Der 12. Spieler wird verwarnt und muss das Spielfeld verlassen. Das Spiel wird mit einem indirekten Freistoß fortgesetzt, wo sich der Ball bei der Unterbrechung befand.
Nimmt eine Mannschaft während der Halbzeitpause eine Auswechslung ohne Information des Schiedsrichters vor und der eingewechselte Spieler erzielt ein Tor, so wird dieses nicht anerkannt. Der Torschütze ist zu verwarnen und das Spiel wird mit einem indirekten Freistoß, aus dem Torraum heraus, fortgesetzt.
Ein Auswechselspieler läuft unangemeldet auf das Spielfeld und will ein Tor verhindern. Er kann den Ball noch kurz vor der Torlinie erreichen, diesen letztlich aber nur ins eigene Tor schlagen. Das Tor wird nicht anerkannt. Der Spieler wird verwarnt. Das Spiel wird mit einem indirekten Freistoß fortgesetzt. Die Vorteilbestimmung kann nicht angewandt werden!
Regel 12:
Ein Abwehrspieler zieht sich einen Schuh aus und wirft ihn auf den Ball, der in Richtung Tor rollt. Er trifft mit dem Schuh den Ball, der dann neben das Tor geht. Hier muss der Spieler mit „Rot“ des Feldes verwiesen werden (Verhinderung einer klaren Torchance). Weiterhin gibt es einen Strafstoß (absichtliches Handspiel). Wenn ein Spieler einen Gegenstand mit der Hand wirft und den Ball trifft, so wird dies als Handspiel gewertet.
Gleiches gilt, wenn ein Abwehrspieler den Schienbeinschoner in der Hand hält und damit auf der Torlinie den Ball abwehrt.
Regel 14:
Der Spielführer, der die Wahl vor dem Elfmeterschießen gewinnt, entscheidet, welche Mannschaft mit dem Elfmeterschießen beginnt.
Führt ein anderer Spieler als der vorgesehene Schütze den Strafstoß aus, so wird die Ausführung nicht mehr sofort unterbrochen. Vielmehr ist wie bei der regelgerechten Ausführung die Wirkung abzuwarten und entsprechend zu entscheiden.
Wenn der Ball bei der Strafstoß-Ausführung nach wenigen Metern platzt, so wird das Spiel mit einem Schiedsrichterball fortgesetzt.
Regel 15:
Bei der Einwurfausführung gibt es keine vorgeschriebene Höchstentfernung von der Seitenlinie mehr (bisher 1 m). Der Einwurf ist lediglich von innerhalb der Begrenzung (Werbebande etc.) auszuführen.
Sollte ein Spieler vor einem Einwurf einen Salto machen (warum auch immer??) und den Ball danach regelgerecht einwerfen, so ist dies zuzulassen. Der Salto wird nicht als Unsportlichkeit angesehen.
Diese Regelauslegungen sind ab sofort gültig und anzuwenden!
